Depressionen

DepressionenDepressionen kommen in der Bevölkerung immer häufiger vor. Allerdings werden psychische Erkrankungen von vielen Menschen nach wie vor nicht ernst genommen. Jeder 3. bekommt in seinem Leben mindestens eine Depression. Manche Menschen leiden sehr unter ihren Depressionen und werden diese nicht wieder los.

Wer von einer Depression betroffen ist, bei dem ist die Signalübertragung der Neurotransmitter Serotonin, Dopamin und Noradrenalin im Gehirn gestört.

Die Hormonspiegel können mit Hilfe von Medikamenten erhöht werden. Es sind medizinisch jedoch noch nicht alle genauen Mechanismen bekannt, die zu einer Depression führen und auch viele Psychopharmaka sind noch nicht ausreichend erforscht.

Woher kommen Depressionen?

Eine Depression, bzw der Hang zu Depressionen, kann vermutlich vererbt werden. Oftmals finden sich in der Familie Erkrankte, die bereits langjährig oder immer mal wieder unter Depressionen leiden.

Außerdem können Depressionen auch durch schwere Erkrankungen oder Amputationen ausgelöst werden. Auch Funktionsstörungen der Schilddrüse können als Ursache für Depressionen auftreten.

Viele Menschen bekommen aber auch eine Depression, bei der kein Auslöser zu finden zu sein scheint. Hier muss psychologisch ergründet werden, woher die Depression stammt. Manchmal lässt sich trotz therapeutischer Anamnese keine Ursache feststellen und man spricht von einem Ungleichgewicht der Neurotransmitter im Gehirn.

Diagnostik

Depressive Menschen haben negative Gedanken, ziehen sich oft zurück und mögen selbst ihre liebsten Hobbies nicht mehr. Die Depression kann so schwerwiegend werden, dass die betroffene Person seinen Haushalt und sein Leben kaum noch bewältigen kann. Auch durch körperliche Beschwerden wie Unruhe, Übelkeit oder Herzrasen können sich Depressionen bemerkbar machen.

Depressionen werden beim Hausarzt oder Psychiater festgestellt, indem dieser viele Fragen stellt, dessen Antworten auf eine Depression hinweisen werden. Leider diagnostiziert nur jeder 2. Hausarzt eine Depression beim ersten Mal korrekt.

Behandlung

Bei der Behandlung geht es zuerst darum, dass der Erkrankte zur Ruhe kommt. Um sich ganz auf sich zu konzentrieren und die Überforderung durch z. B. berufliche Belastungen einzudämmen, wird die betroffene Person krankgeschrieben. Gespräche mit einem Psychologen und eine Verhaltenstherapie können helfen, die Depressionen zu verstehen und Handlungsmuster zu durchbrechen. Meistens werden zusätzlich Psychopharmaka gegeben, die helfen, dass die Stimmung wieder besser wird.

Gesundheitsrisiken aufgrund der Depressionen

Menschen mit Depressionen neigen zu weiteren Erkrankungen und haben ein erhöhtes Risiko zu Herz- Kreislauferkankungen. Dies liegt daran, dass Depressionen unter Anderem den Hormonhaushalt verändern aber auch Entzündungsparameter ansteigen können. Schlafstörungen, die oftmals bei depressiven Erkrankungen auftreten sind außerdem für eine Schwächung des Immunsystems verantwortlich.

Heilungschancen

Die Behandlung einer Depression kann einige Monate andauern. Danach ist die akute Depression oft geheilt, kann aber jederzeit wieder kommen.

Manche Menschen leiden ihr ganzes Leben unter wiederkehrenden Depressionen und begeben sich dann in Behandlung, wenn es akut ist.